Der erste Niva-Prototyp hieß „Krokodil“

Nach dem Start des Entwicklungsprogramms im Jahr 1970 entstanden im Sommer 1971 zwei frühe Prototypen mit der internen Bezeichnung 132121. Aufgrund seiner offenen Bauweise erhielt einer der Entwürfe den Spitznamen „Krokodil“.

Der Prototyp basierte auf einem Leiterrahmen, besaß eine offene Karosseriestruktur und verfügte noch nicht über ein sperrbares Mitteldifferenzial – eine Technik, die später maßgeblich zur Geländekompetenz des Serienmodells beitragen sollte.

Im weiteren Entwicklungsprozess wurde das Konzept umfassend überarbeitet. Die Konstruktion wandelte sich hin zu einer selbsttragenden Karosserie mit permanentem Allradantrieb – ein damals ungewöhnlicher Ansatz, der den späteren Lada Niva technisch von vielen klassischen Geländewagen abhob.

Der „Krokodil“ markiert damit einen frühen, wichtigen Entwicklungsschritt auf dem Weg zu einem Fahrzeug, das bis heute für Robustheit, Einfachheit und Geländetauglichkeit steht.